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Einfluß des Ersetzens von Matching-Karten durch Nicht-Matching-Karten auf das Wahlverhalten in der Wason-Aufgabe. Von Ulrike Kollmann

Zusammenfassung

Die Wason-Kartenaufgabe ist eine häufig rezipierte und untersuchte Aufgabe innerhalb der Reasoning-Forschung.

Die logische Lösung für diese Kartenaufgabe wird selten von den Versuchspersonen „gefunden“ und so versuchen unterschiedliche Theorien das Antwortverhalten der Versuchspersonen zu erklären und Rückschlüsse auf das Denken zu ziehen.

Dieser Diplomarbeit liegt eine Studie von Hardman (1998) zugrunde, der in mehreren Experimenten den Einfluß von ersetzten Matching-Karten untersuchte. Hardman (1998) überprüfte mit den Ergebnissen seiner Experimente unterschiedliche Theorien auf ihre Vorhersagefähigkeit. Die Versuche, die er dazu durchführte, ließen sowohl in der Versuchsdurchführung als auch im Versuchsdesign einige Fragen aufkommen.

In dieser Diplomarbeit wurde die Fragestellung von Hardman (1998) bezüglich des Einflusses ersetzter Matching-Karten in der Wason-Kartenaufgabe aufgegriffen und dabei Ungereimtheiten in Versuchsdesign und Versuchsdurchführung beseitigt.

Das Ergebnis der Diplomarbeit zeigt, daß die Wahl der Karten in der Wason-Kartenaufgabe im wesentlichen auf das „matching bias“ zurückgeführt werden kann. Nach einer Ersetzung der Matching-Karten konnte kein Effekt in Richtung Förderung von logischem abstrakten Denken nachgewiesen werden.

 

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